Bornholm

von Gabi Braune

Nach nunmehr 22 Jahren konnte ich – wie ich es schon lange wollte – Holger die Insel Bornholm zeigen, die ich mit Anne vor über 20 Jahren besucht hatte.

Am 15.05.17 wurden wir gegen 7.30 Uhr mit einem Taxi zum Busbahnhof Kiel gebracht, um dort von einem Zubringerbus der Fa. Boelck nach Schuby gefahren zu werden. Nachdem alle Zubringer ihre Gäste abgeliefert hatten, ging es los Richtung Dänemark über die „Große Belt Brücke“, vorbei an Kopenhagen nach Dragör über den Öresund nach Limhamm/Schweden, dann nach Ystad zur Fährüberfahrt nach Rönne.

Unterwegs erhielten wir bei einer Pause ein Frühstück, denn wir konnten erst um 19.15 Uhr mit der Fähre nach Rönne übersetzen, so dass es ein langer Reisetag werden würde. Allerdings war nicht einkalkuliert, dass uns die dänische Polizei über eine Stunde aufhalten würde. Bei einer Kontrolle stellten sie fest, dass unser Fahrer Sebastian wegen einer vorherigen Fahrt seine Lenkzeit überschritten hatte. 1.400 Euro Strafe Cash musste gezahlt werden, sonst hätten wir nicht weiterfahren dürfen. Doch dann ging es endlich weiter und da wir so rechtzeitig bei der Fähre waren, gab es noch ein paar Würstchen zur Stärkung. Gegen 20.15 Uhr waren wir dann endlich in unserem Hotel und bekamen um 21.00 Uhr auch noch Abendessen. Danach fielen wir auch todmüde ins Bett. Es war ein langer Tag gewesen.

Den nächsten Tag konnten wir dann etwas länger schlafen, da wir erst gegen 10.00 Uhr nach Rönne fahren wollten, um uns dort umzusehen. Es war bedeckt und etwas frisch, aber es gab ja soviel Schönes zu entdecken.

Der erste Blick galt der weißen „Rönne Kirke“ wie sie von den Bornholmern genannt wird. Gebaut wurde sie 1215. Von dort hat man einen schönen Blick auf den Fährhafen, von wo aus die Fähren nach Sassnitz, Polen, Ystadt sowie das dänische Koge auslaufen. Ab und zu macht dort auch ein Kreuzfahrtschiff fest. Diesmal lag die Königliche Yacht des dänischen Prinzenpaares im Hafen, da Prinz Hendrik auf Bornholm zur Jagd ging.

Wir machten uns also auf den Weg über schiefes Kopfsteinpflaster, vorbei an vielen kleinen Häusern, die zum größten Teil schief und krumm waren, aber ungemein gemütlich aussahen. Leider war noch nicht die Stockrosenzeit; damit sehen die Häuser noch hübscher aus. Sogar ein Theater hat die Insel. Es wurde 1823 erbaut und wird heute von den Inselbewohnern, besonders im Winter, gerne besucht. Nach einigen Kreuz- und Quergängen entdeckten wir die Innenstadt mit einem großen Platz umsäumt von Geschäften und Cafe´s. Da wir ja abends wieder reichlich zu Essen bekommen sollten, begnügten wir uns mit einem Expresso (schmeckte super) und einem unserem Mohrenkopf ähnlichen Gebilde, das allerdings mit Marzipan, Schokolade und Schaum gefüllt war. Danach waren wir „pappsatt“. Gegen 14.00 Uhr ging es dann wieder zurück ins Hotel und wir konnten uns vor dem Abendessen noch etwas ausruhen.

Nach einem üppigen Frühstück ging es dann am nächsten Tag um 9.00 Uhr mit Heidi, unserer deutschen Reiseleiterin, los, um den nördlichen Teil der Insel zu erkunden. Heidi lebt jetzt schon  20 Jahre auf Bornholm, hat ein altes Schulhaus gekauft, wohnt dort mit ihrem Mann und hat drei Ferienwohnungen, deren Vermietung neben ihrer Tätigkeit als Reiseleiterin zum Lebensunterhalt beiträgt. In der Saison (maximal 10-12 Wochen) haben sie gut zu tun und im Winter treffen sie sich dann mit Freunden und holen alles nach, was sie während der Saison aus Zeitmangel nicht machen konnten. Heidi wusste sehr viel und unterhaltsam von der Insel zu erzählen. Als erstes fuhren wir zu einer Fischräucherei in Hasle, in der noch nach alter Tradition geräuchert wird. Leider sind mittlerweile einige der Fischräuchereien zu Wohnhäusern umgebaut worden, da der Fischfang stark zurückgegangen ist. Auch der eigens dafür angelegte Fischereihafen beherbergt kaum noch Schiffe und man ist dabei den Hafen umzubauen.

Dann ging es weiter die Küstenstraße bei Teglkas und Helligpeder entlang. Unterwegs machte uns Heidi auf ein Granitmassiv im Waldgebiet von Amlmindingen aufmerksam, das man das Echotal (Ekkodalen) nennt. Ekkodalen ist Bornholms größtes tektonisches Tal mit imposanten steilen Felswänden. Es ist 10 km lang , 60 m breit und wurde vor 1,4 Mia. Jahren gebildet. Wie in den Bergen kann man an dieser Stelle ein Echo erzeugen. Das hätte ich auf einer Ostseeinsel nicht vermutet. Ein Stückchen weiter stießen wir auf Rytterknagten, auf dessen Spitze der Aussichtsturm Kongeminde steht. Dieser wurde 1856 zu Ehren von Friedrich VII und seiner Gemahlin errichtet, die Bornholm einige Jahre vorher besucht hatten. Allerdings mußte man schon 1899 den Turm mit einer Eisenkonstruktion erhöhen, da die weiter gewchsenen Bäume sonst keinen Rundblick mehr zuließen.

Weiter ging es in Richtung Aarsdale Molle, eine Holländerwindmühle aus dem Jahre 1877. Hinaufklettern konnte ich leider nicht; wäre sicher ein toller Ausblick gewesen. Dafür gab es neben der Mühle ein Gebäude, in dem man aus Granit und Sandstein schöne Dinge herstellte. Der Granit spielt eine wichtige Rolle in Aarsdale, der Heimat des rötlichen, grobkörnigen Aarsdale-Kieses, der aus verwitterten und vom Wasser rund geschliffenen Svaneke-Kies besteht, der auf vielen Parkplätzen als Belag verwendet wird.

Auf dem Weg zwischen Aakirkeby und Ronne fahren wir an der Nylars-Rundkirche vorbei, eine der vier Rundkirchen auf Bornholm. Die um 1160 erbaute Kirche ist die am besten erhaltene und u.a. für ihre Fresken bekannt. Die Fresken waren sehr gut erhalten und Heidi erlärte uns die Bedeutung der einzelnen Bilder.

Auf dem Weg zu unserem Hotel machten wir noch halt bei „Baltic See Glass“. Aus einem alten Hühnerstall südlich von Melstedt, einem Ortsteil der Gemeinde Gudhem, haben Peter Hunner und Majbritt Jonsson  eine Werkstatt für Glasbläserkunst erschaffen, in der aus Quarzsand und verschiedenen anderen Grundmaterialien erst zähes Glas und später filigrane Kunst entsteht. Wunderschöne Objekte und ein toller Blick auf die mit Sonne beschienene Ostsee machten uns den Abschied von dieser Anlage schwer. Aber es war ein langer und voll neuer Eindrücke gewesener Tag, der nun zu ende ging.

Am nächsten Tag sollte unsere Rundtour gen Norden gehen. Aber bevor es mit dem Bus losging, machte Heidi noch mit uns einen kleinen Strandspaziergang. Da unser Hotel am Balkastrand gelegen war, hatten wir es nicht weit. So gingen wir über einen mit Holzbohlen versehenen Weg in Richtung Wasser. Wunderschöner feiner, heller Sand (wird auch für die Herstellung der Sanduhren gebraucht) ein schöner Blick und natürlich herrlicher Sonnenschein machten diesen Spaziergang zu einem angenehmen Tagesauftakt.

Dann ging es nach Hammershus, Nordeuropas größte Burgruine und Wahrzeichen von Bornholm. Sie liegt auf einer Klippe 74 Meter über dem Meer und ist von einer 750 Meter langen Ringmauer umgeben. Mehrfach hat die Burg den Besitzer gewechselt. Im Jahre 1743 wurde die Burg dann aufgegeben. Infolgedessen wurden Teile des Komplexes zur Gewinnung von Baumaterial abgerissen, bis die Ruine 1822 durch einen königlichen Erlass unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahre 1890 begannen erste Konservierungsmaßnahmen, die sich mit Unterbrechungen bis zum heutigen Tage fortsetzten. Am Fuße von Hammershus vergrößert man jetzt die große Ausstellungshalle mit spannenden Funden und Modellen.

Von Hammerhus fuhren wir dann nach Sandvig, vorbei an dem Hotel, in dem ich vor 20 Jahren mit meiner damaligen Kollegin und Freundin eine Woche verbracht hatte. Das Hotel ist renoviert worden, aber in dem etwas „plüschigen“ Stil wie vor 20 Jahren geblieben. Der damalige Besitzer ist allerdings verstorben. Leider haben wir hier nicht halt gemacht, so dass ich nur im Vorbeifahren die Plätze, die wir zusammen besucht hatten, sehen konnte. Es hat sich aber nicht viel verändert.

Unser nächstes Ziel an der Ostküste der Insel Bornholm war Gudhjem.Der Ortsname bedeutet wörtlich „Götterheim“, eine Kleinstadt mit weniger als 1.000 offiziellen Einwohnern.

Die Schärenstadt Gudhjem wird geprägt von Gärten, steilen Straßen und den typischen roten Ziegeldächern. In der kalten Jahreszeit ein verträumtes Fischerdorf, verwandelt sich Gudhjem im Sommer in ein Tourismuszentrum der angenehmen Art, das vor Leben aus allen Nähten platzt. Hier gibt es Feigenbäume, da hier im Sommer ein meridianes Klima herrscht.  Durch das ansteigende Relief des Ortes führen auch in Gudhjem die engen Gassen zum Hafen hinab. So ist auch Dänemarks einzige Serpentine Nørresand, die vom Helligdomsvej hinunter zum kleinen Nordhafen führt, nichts Besonderes für die Gudhjemer. Die bunten Fischerhäuser drängen sich dicht aneinander und erzeugen eine angenehm enge und dichte Atmosphäre. Auch jetzt war der Ort gut besucht und man konnte gemütlich von den kleinen Cafes auf´s Wasser sehen.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel machten wir noch einen Abstecher zu einem großen Privatgarten. Heidi erzählte uns, dass die Besitzer sich freuen, wenn wir ihren Garten zum Picknick benutzen und auch die Ausstellung mit Handarbeitsarbeiten besuchen. Der Garten war toll angelegt mit Sitzecken, einem kleinen Wintergarten und vielen netten Accessoires. Die Ausstellung im Haus konnte man leider nicht mehr in Ruhe bestaunen, da noch ein zweiter Bus ankam. Dann ging es zurück in unser Hotel.

Am zweiten Tag mit Heidi wollten wir den südlichen Teil der Insel bereisen. Vorher fuhr Sebastian aber mit uns durch Nexo, der Ort der ca. 4 km von unserem Hotel lag.

Im 16. Jahrhundert noch ein kleines Fischerdorf, entwickelte sich die Fischerei in Nexø schnell, als im 18. Jahrhundert der Hafen ausgebaut wurde, zum größten Fischereihafen Bornholms. Über die Jahrhunderte hatte Nexø mehrfach mit Fremdherrschaft zu tun. So waren es 1510 die Lübecker und 1645 die Schweden, die in der Stadt ihr Unwesen trieben. 1756 zerstörte ein Stadtbrand große Teile von Nexø. Auch der 2. Weltkrieg ging an der Stadt nicht vorbei. Weil sich der Kommandeur der deutschen Besatzungstruppen im Mai 1945 der sowjetischen Roten Armee nicht ergab, bombardierten diese neben Rønne auch Nexø. Die Folge waren große Zerstörungen.

Mit seinen 4.000 Einwohnern ist Nexo heute die zweitgrößte Stadt der Insel.Das Stadtbild von Nexø bietet eine harmonische Mischung der Gebäude aus Alt und Jung sowie Hafenmilieu und lebendigem Treiben am Marktplatz. Dort kann man gut durch die kleinen Geschäfte bummeln, in einem der Cafes und Restaurants einkehren oder einen Museumsbesuch machen. Doch jetzt ging es Richtung Svaneke, der schönsten Kleinstadt Dänemarks.

Svaneke ist eine Kleinstadt an der Ostseeküste mit ca. 1.000 Einwohnern und liegt im nordöstlichen Teil der dänischen Insel . Es verfügt über einen zentralen Fischerei- und Jachthafen sowie zwei kleine Nebenhäfen jeweils am Stadtrand, im Norden den Vigehavn und im Süden am Leuchtturm den Hullehavn. Aufgrund des malerischen Altstadtkerns mit Fachwerkhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert ist Svaneke heute ein beliebter Touristenort. Zur Erhaltung des historischen Ortsbildes hatte die Stadt bereits 1940 eine sehr restriktive Bauordnung erlassen und schützenswerte Häuser erfasst. 1969 gab das Nationalmuseum einen Bewahrungsplan für Svaneke heraus. Für die Bewahrung ihres ursprünglichen Charakters wurde die Stadt Svaneke 1975 mit der Goldmedaille des Europäischen Rats ausgezeichnet . Die Stadt beherbergt ein vielfältiges Kultur- und Kunstleben: Kunstmaler, Keramiker und Glasbläser leben und arbeiten hier. Es gibt eine Fischräucherei und die Bonbonfabrik Svaneke Bolcher. Seit 1750 wird in Svaneke (mit einer kurzen Unterbrechung) Bier gebraut. Die jetzige Brauerei Svaneke Bryghus eröffnete im Jahr 2000 als eine von Dänemarks ersten Minibrauereien.

Nachdem wir durch die Gassen geschlendert waren und zahlreiche hübsche Häuser fotografiert hatten, kehrten wir in eins der zahlreichen Cafe´s ein, um uns mit einem Expresso und einem unserem Mohrenkopf ähnlichen und superleckeren Gebilde zu stärken.

Auf dem Rückweg machte uns Heidi noch auf einige andere Sehenswürdigkeiten Bornholms aufmerksam, die wir wohl alle nur bei einem zweiten Besuch der Insel näher kennenlernen würden. Als Abschluss ihrer zweitägigen Begleitung führte sie uns an eine herrlich ruhig gelegene Stelle an den Strand, wo wir bei Kaffee und von Heidi in Svaneke gekauftem Kuchen den Tag ausklingen ließen. Da das Wetter an unserem letzten Tag auf Bornholm super werden sollte, empfahl uns Heidi diesen Tag auf den Erbseninseln zu verbringen, denn die Inseln sind bei gutem Wetter ein tolles Erlebnis. Es fanden sich auch genug Teilnehmer, so dass wir mit Sebastian den nächsten Tag nach Gudjhem fuhren, von wo die Schiffe zur Insel starten. Ca. 50 Minuten später waren wir dann da.

Christiansø (710 m lang, 430 m breit) bildet mit Frederiksø (440 m lang, 160 m breit), Græsholm (420 m lang, 300 m breit) und kleineren Felsen eine Schären-Inselgruppe in der Ostsee 18 Kilometer nordöstlich von Bornholm, die den Namen Ertholmene (Erbseninseln) trägt und der östlichste Punkt Dänemarks ist. Sie sind etwas ganz Besonderes, da die etwa 90 Einwohner in vielerlei Hinsicht wie in einem Museum leben. Alles steht unter Schutz, selbst die Blumen.

Zehn Handwerker halten die vielen Gebäude, die etwa 2.500 m langen Festungsanlagen und die Natur auf der Insel in Schuss. Es gibt einen Arzt, einen Schullehrer, Polizei, Post, Kaufmann, Kiosk und eine Gastwirtschaft mit 6 Doppelzimmern. Strom und Heizwärme gibt es von einem Heizkraftwerk, was mit Heizöl betrieben wird. Das Trinkwasser, das aus einer Mischung von entsalztem Ostseewasser und Grundwasser besteht, wird in einer Osmose-Anlage aufbereitet, so dass die Bewohner nun sauberes und klares Trinkwasser haben. Man möchte allerdings auch vom Heizöl weg und lieber erneuerbare Energien für die Strom- und Heizversorgung nutzen. Ansonsten sind die Inselbewohner auf die tägliche Fährverbindung angewiesen, die sie mit allem versorgt. Im Winter kann es da schon mal wetterbedingt zu Engpässen kommen.

In der Saison wohnen und arbeiten hier viele Künstler. Außerdem sind die Inseln für Vogelfreunde und Ornithologen sehr interessant.

Wir machten uns also auf und begannen unseren Rundgang auf Christianso. Allerdings benutzten wir nicht die „101-Stufen-Treppe“, um zum höheren Teil der Insel zu gelangen, sondern gingen den Rundweg, der mit Kopfsteinpflaster, Felsgestein und Sand zu der zum Teil noch gut erhaltenen Festungsmauer führte. Der Blick bei diesem Wetter war toll und auf den davor liegenden Felsen tummelten sich viele Vögel.

Die vielen Besucher, die mit der Fähre gekommen waren, verteilten sich auf der Insel, so dass man die Ruhe gut genießen konnte. Wunderschöne Gärten und kleine versteckte Häuser säumten die Wege. Bei den Bastionen standen die Kanonen noch so, als sollte es gleich wieder los gehen . Anschließend sind wir über die Brücke zur kleineren Insel Frederikso gegangen. Auch hier viele Granitsteine, zwischen denen wunderschöne Blumen wuchsen. Ich habe mir Samen von einer englischen Wallblume mitgenommen. Vielleicht gedeihen diese Blumen auch bei uns. Viel zu schnell waren die drei Stunden vergangen, die uns bis zur Abfahrt unserer Fähre geblieben waren. Aber wir haben es nicht bereut, diese Fahrt zu den Erbseninseln unternommen zu haben.

Am nächsten Morgen ging es schon kurz vor acht los, denn Sebastian wollte rechtzeitig an der Fähre in Rönne sein. Von Nexo fuhr man schon etwas über 30 Minuten. Wir haben dann nicht schlecht gestaunt, was die Fähre an Fahrzeugen aufnehmen konnte. Nach fast vier Stunden waren wir endlich in Sassnitz angekommen. Das Wetter war gut und so machten wir uns auf den Weg gen Heimat und waren gegen 19.00 Uhr endlich zu Hause.