Kurz nach Köln

 
Bei unserem kurzen Besuch in Krefeld, machten wir auch einen "Abstecher nach Köln", um meinen liebenswerten, alten Kollegen aus Nordsternzeiten zu besuchen. Lange hatten wir uns nicht gesehen, nur ein reger telefonischer Gedankenaustausch blieb unser Kontakt. Beide sind wir nicht die Leute, die jammernd zurückblicken und über die sogenannten besseren alten Zeiten reden. Jede Zeit unseres Lebens, auch des Berufslebens hat seine Vor und Nachteile. Und da alles stets in Fluss ist, schauen wir als "Pensionäre" trotz einzelner Wehwechen weiter positiv in die uns verbleibende Zukunft. Naja, mit dem Sehen ist es bei uns beiden nicht mehr so gut. Aber wir machen beide das Beste daraus. Und so telefonieren wir immer noch jeden Tag miteinander über alles was die Welt bewegt. Und das ist ja inzwischen, wir schreiben Oktober 2014, schon wieder eine ganze Menge. 
 
 
 
Meine charmante Partnerin hatte natürlich sofort das Herz von Franz Lürbke erobert, und es ergab sich beim Mittagessen eine nette Plauderei über alles, was uns so bewegt. Anschließend machten wir noch einen kleinen Bummel durch Köln's Innenstadt. Schauten in einige Geschäfte ohne rechte Kauflust, um schon bald wieder zum Bahnhof zurückgefahren. Lärm und Hektik der Großstadt sind wir, die aus dem Norden kommen ja nicht mehr so gewohnt. Die Bahn brachte uns zurück nach Krefeld, wo es doch wesentlich ruhiger zu ging. Und in unserem Quartier am Hülserbruch, wo wir während unseres Aufenthaltes auf einem Reiterhof wohnten, wurden wir vom leisen Schnauben der schönen Pferde empfangen.